Alles Wichtige zum IT-Monitoring – und warum kein Unternehmen darauf verzichten sollte

Wir sind uns sicher, dass jeder IT-Profi und Technik-Spezialist ein Lied davon singen kann: Die regelmäßige Installation von Computer-Updates ist notwendig, damit alle Komponenten reibungslos miteinander interagieren. So sinnvoll wie die Updates sind, so zeitaufwendig und nervenaufreibend können sie aber auch sein. Trotz aller Bemühungen können Fehlermeldungen regelmäßig und ohne Vorwarnung auftreten, was ebenso Zeit und Nerven kostet. Die effiziente Lösung: Ein proaktives IT-Monitoring.

Der Begriff des IT-Monitorings war in der breiten Bevölkerung lange Zeit negativ behaftet. Zu oft wurde er fälschlicherweise mit einer konstanten Überwachung oder sogar einer Verletzung der Privatsphäre in Zusammenhang gebracht. Mittlerweile wurde die Allgemeinheit jedoch eines Besseren belehrt, wodurch das Monitoring zunehmend Einzug in die IT der verschiedensten Branchen erhält – und das aus gutem Grund.

Was genau ist IT-Monitoring überhaupt?

IT-Monitoring ist ein effektives Instrument von IT-Analysten, die sich mit der Optimierung von Arbeitsprozessen auseinandersetzen. Dabei umfasst das IT-Monitoring ein beeindruckendes Spektrum an Features, mit denen die Analysten relevante Eigenschaften zum verwendeten IT-System überprüfen können. Die Bandbreite der IT-Monitoring-Tools reicht von der einfachen Überprüfung („Ist das IT-System online?“) über die detaillierte Performance-Untersuchung („In welchem Umfang erfüllt es das erwartete Service-Level?“) bis hin zu automatisierten Korrekturmaßnahmen beim Auftreten von Fehlermeldungen („Welche Probleme treten auf und wie können diese behoben werden?“).

Seit 2010 darf sich das IT-Monitoring nicht nur an seinem enormen Siegeszug erfreuen, sondern kann auch ein beachtliches Wachstum vorweisen. Um mit der zunehmenden Komplexität der heutigen IT-Umgebungen mitzuhalten, können die Tools des IT-Monitorings mittlerweile sowohl lokale als auch Cloud-basierte Systeme überwachen. Neben dem Netzwerk- und Anwendungs-Monitoring kommen zahlreiche Monitoring-Produkte zum Einsatz, die in ihrer Verwendung und Nutzung optimal an die Anforderungen eines jeden Unternehmens angepasst werden können. Unter diesen Hunderten von Tools ist garantiert auch für Sie die richtige Monitoring-Software zu finden, die perfekt auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens abgestimmt ist.

Die Tools des IT-Monitorings stellen den Führungskräften alle maßgeblichen Performance-Informationen zu Ihrem Unternehmen bereit. Dank der Auskünfte des Monitorings erhält die Geschäftsführung die kostbare Gelegenheit prompt zu reagieren. Taktische und wirtschaftliche Entscheidungsprozesse können ohne Verzögerung getroffen werden, wodurch Zeit und Ressourcen eingespart werden. Wie aber wird dieser wertvolle Vorteil im Detail erzielt?

Die Funktionsweise des IT-Monitorings

Die Tools des IT-Monitorings werden in drei allgemeine Kategorien unterteilt. Die Tools für die Beobachtung können als Grundlage betrachtet werden und haben Hardware, Software und Services im Fokus. Mithilfe der Tools für die Analyse werden Beobachtungsdaten erfasst und automatisch analysiert. Ein beliebtes Analyse-Tool sind AIOps-Systeme, die den Ursprung von Fehlermeldungen feststellen und im besten Fall Auskunft darüber geben, warum die Probleme aufgetreten sind. Die dritte Kategorie, die Tools für Maßnahmen, reagieren auf die zuvor beobachteten und analysierten Daten. Die Maßnahmen reichen von der einfachen Ausgabe eines Service-Tickets, über den Neustart der Software bis hin zur Ausführung von Backups.

Auch die verschiedenen Arten der Monitoring-Tools sind sehr vielfältig. So fallen beispielsweise die Server-, Infrastruktur- oder Netzwerk-Verwaltung unter das Verfügbarkeits-Monitoring und stellen dem Unternehmen alle wichtigen Daten zu Uptime und Performance bereit. Das Web-Performance-Monitoring hingegen ist als Teilbereich des Verfügbarkeits-Monitorings auf die Verfügbarkeit des Webservers und der Webservices spezialisiert. So kann zum Beispiel die Ladezeit der Website oder einzelner Web-Elemente darüber entscheiden, ob Interessenten zu Käufern werden. Das API-Monitoring wiederum stellt die Uptime der APIs sicher und sorgt für minimale Ausfallzeiten. Sofern die Monitoring-Software beispielsweise eine Ausfallzeit von 0,14 % angibt, ist dies gleichbedeutend mit einer Nichtverfügbarkeit von 14 Minuten pro Woche. Selbst wenn dies zunächst nicht gravierend klingt, verursacht ein 14-minütiger Ausfall des Zahlungssystems während der Hauptgeschäftszeiten erhebliche Kosten.

Auch die weiteren Monitoring-Arten, darunter das Anwendungs-Management, das Real-User-Monitoring und das Monitoring von Geschäftsaktivitäten, stellen verschiedene Performance-Informationen bereit, die den IT-Analysten und Managern tiefe Einblicke in die Funktionsweise ihrer IT-Infrastruktur bereitstellen. Nehmen zum Beispiel die Ausfallzeiten der Server dramatisch zu, schließt ein Spezialist daraus, dass große technische Probleme bevorstehen. Die Daten aus dem IT-Monitoring können vorausschauend genutzt werden, um den Austausch oder die Aufrüstung der bisher genutzten Hardware zu rechtfertigen.

Die Vorteile des IT-Monitorings

IT-Analysten und Unternehmer nutzen die Tools des IT-Monitorings auf unterschiedlichste Weise. Meist erfüllen die Tools ein breites Spektrum an kritischen Funktionen, die sich auf vier Elemente herunterbrechen lassen:

  1. Zuverlässigkeit statt Ausfallrisiko

Ein plötzlicher Ausfall der IT ist mittlerweile für jedes Unternehmen ein echtes Horror-Szenario. Dem Verlust zahlender Kunden folgt schlimmstenfalls ein kompletter Ausfall der betrieblichen Funktionen oder stunden- bis tagelange Wartungsarbeiten. Mithilfe der dauerhaften Überwachung des IT-Systems kann auf Verzögerungen und Fehlermeldungen zeitnah reagiert werden. Gravierenden Totalausfällen kann mit vorbeugenden Maßnahmen begegnet werden.

  1. Fehler schnell und einfach beheben

Eine konsequente Vorsorge schützt Ihr IT-System vor kostspieligen Datenverlusten. Trotz wirksamer Maßnahmen können unerwünschte Fehlermeldungen oder Systemstörungen in der IT-Infrastruktur nie vollkommen ausgeschlossen werden. In derartigen Fällen ist es unerlässlich, dass umgehend gehandelt wird. Mithilfe des IT-Monitorings ist Ihr Analyst in der Lage dazu, Störungen ohne Verzögerung zu prüfen und zu beseitigen. Der Experte hat alle notwendigen Daten umgehend zur Hand, wodurch die Störungsbehebung deutlich effizienter erfolgt als ohne ein entsprechendes IT-Monitoring. Auf diese Weise kann nicht nur ein langanhaltender Systemausfall, sondern auch die Beeinträchtigung des Tagesgeschäfts vermieden werden.

  1. Sicherheit dank Updates

Die Sicherheit Ihrer gesamten IT-Struktur profitiert durch das regelmäßige Durchführen von Updates. Updates stellen das reibungslose Zusammenspiel zwischen verschiedenen Programmen sicher und sind die Voraussetzung für eine einwandfrei funktionierende IT. Leider schlägt die Aktualisierung des Systems häufig aufgrund der mangelnden Geduld einzelner Anwender fehl, wodurch ausbleibende Updates zu einer empfindlichen Schwachstelle innerhalb Ihres Systems werden können. Anfällige Sicherheitslücken werden nicht beseitigt und bieten Raum für Schadsoftware, Hacker, Viren und Trojaner. Ein fachgerechtes Monitoring sorgt für Sicherheit, indem es Ihre IT dauerhaft auf Updates überprüft und diese zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt sogar automatisch installiert.

  1. Sollte es doch mal zum IT-Ernstfall kommen…

Sobald die Monitoring-Software Abweichungen wahrnimmt, schlägt sie umgehend Alarm. Wurde das Problem erkannt, wird die Prüfung des Fehlers und die Suche nach einer Lösung eingeleitet. Sollten zukünftig ähnliche Störungen auftreten, arbeitet das System sogar noch schneller: Hilfreiche Informationen über die Behebung von Problemen werden dauerhaft gespeichert.

Fazit

Alles in allem bietet Ihnen das IT-Monitoring ein bequemes Rundum-Sorglos-Paket: Es befreit Ihre IT-Systeme schneller und gezielter von Fehlermeldungen. Dauerhaften Systemausfällen wird weitgehend vorgebeugt, sodass Sie und Ihre Mitarbeiter sich vollkommen auf das Tagesgeschäft konzentrieren können. Im Großen und Ganzen können Sie sich an einer erhöhten Zuverlässigkeit und Sicherheit erfreuen, die Ihrer Effektivität neuen Aufschwung verleiht. Selbstverständlich erhält der Monitoring-Dienstleister Ihrer Wahl keinerlei Einblicke in Ihre vertraulichen Daten. Finden Sie noch heute Ihren Ansprechpartner, der Ihnen mit Rat und Tat professionell zur Seite steht.

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